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Gruppenfoto_Holetschek (von links) Axel Bartelt (Regierungspräsident der Oberpfalz), Barbara Wilhelm (Bürgermeisterin Pentling) , Sabine Sudler (Hospizleitung), Tanja Schweiger (Landrätin Landkreis Regensburg), Klaus Holetschek (Landtagsabgeordneter, Staatsminister für Gesundheit und Pflege), Peter Aumer (Bundestagsabgeordneter), Beate Hochmuth (Pflegedienstleitung Johannes-Hospiz), Tobias Karl (Mitglied des Regionalvorstandes Johanniter in Ostbayern), Sylvia Stierstorfer (Landtagsabgeordnete), Jürgen Wanat (Mitglied des Landesvorstandes Johanniter Bayern), Dr. Franz Rieger (Landtagsabgeordneter) Bild: © Franz Niebauer

Hospiz: Raum und Geborgenheit für den letzten Lebensabschnitt

2 Minuten Lesezeit (478 Worte)
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Pentling. Am Freitag, am 22. Oktober kam der bayerische Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) zu einem Besuch in das Johannes-Hospiz in Pentling, um sich über die Einrichtung vor Ort zu informieren.

Nach einer kurzen Begrüßung der Gäste und der Medienvertreter durch Dipl.-Pol. (Univ.) Andreas Denk, Pressesprecher des Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. Regionalverbandes Ostbayern, begrüßte Jürgen Wanat, Mitglied des Johanniter-Landesvorstandes den bayerischen Gesundheitsminister und die anwesenden Lokalpolitiker, wie die Bürgermeisterin von der Gemeinde Pentling, Barbara Wilhelm, Regensburgs Bürgermeisterin, Dr. Astrid Freudenstein, MdL Sylvia Stierstorfer, MdB Peter Aumer, sowie Dr. Franz Rieger.

Klaus Holetschek wies in seiner kurzen Ansprache auf die Wichtigkeit von derartigen Institutionen hin. Über die aktuellen Zahlen informierte sich der bayerische Gesundheitsminister und auch über das Personal dieser Pflegeeinrichtung. Er nahm sich sehr viel Zeit für ein Gespräch mit den Pflegerinnen und Pfleger des Hospizes.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Johannes-Hospiz haben seit April 2014 rund 737 Menschen auf ihrem letzten Weg begleitet. Daher war es für den Gesundheitsminister ein sehr großes Anliegen, mit dem Personal ein längeres Gespräch zu führen. Klaus Holetscheck beeindruckte die Leistungen dieser Menschen sehr wohl. Es ist auch wichtig diese Tätigkeit besonders herauszustellen. Der allerletzte Gang muss es aber trotz alledem nicht sein, wenn jemand in einem Hospiz sich befindet. Seit dem Jahr 2014 wurden 35 Menschen wieder aus dem Johannes-Hospiz nach Hause oder in eine Pflegeeinrichtung entlassen. Im Jahre 2021 mussten bislang 90 Personen verabschiedet werden.

Das aus dem Lateinischen stammende Wort Hospitium „Herberge", „Gastfreundschaft" wird in der Gegenwart im deutschsprachigem Raum meist als Hospiz bezeichnet. Diese stationären Pflegeeinrichtungen haben meist nur eine geringe Anzahl von Betten.

Die Leiterin des Johannes-Hospiz, Sabine Sudler, zeigte bei einem Rundgang durch das Gebäude seine Besonderheiten auf. Neben der ruhigeren Umgebung, gegenüber anderen Institutionen, wie beispielsweise in Krankenhäusern, gibt es auch keine festen Besuchszeiten. Geschätzt wird auch, dass es keine vorgeschriebenen Essenszeiten gibt.

Sehr vorteilhaft, so wurde erwähnt, ist der direkte Zugang der Zimmer über die Terrassentüre, was sich vor allem während den Corona-Maßnahmen positiv auswirkte.

Im Gäste-Wohnzimmer hatten dann die politischen Vertreter der Gemeinden, der verschiedenen Institutionen, sowie die Leiterin Landkreises Regensburg, Tanja Schweiger und der Vertreter des Landkreises Schwandorf Gelegenheit sich auszutauschen.

Im Raum steht die Errichtung eines weiteren Hospizes in Schwandorf. Das „Bruder-Gerhard-Hospiz" wird in der Nähe des Landratsamtes Schwandorf errichtet werden. Die Gesamtbausumme beläuft sich auf rund 4,25 Millionen Euro. Der Freistaat Bayern und der Bezirk Oberpfalz beteiligen sich zu je 100.000 Euro an dem Projekt. Weitere Anträge an die „Bayerische Landesstiftung", sowie an die „Bayerische Stiftung Hospiz", wurden in der Hoffnung auf Unterstützung gestellt. Abzüglich aller vorgenannten Möglichkeiten der Finanzierung, verbleiben dann rund 1,22 Millionen Euro, die noch zu finanzieren sind.

Aus der Tatsache heraus, dass solche Einrichtungen sehr wichtig sind, bedarf es der Notwendigkeit dieser Baumaßnahmen. Der zu Pflegende und zu Begleitende ist sicherlich dankbar dafür.

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Gesundheitsminister Klaus Holetschek             Bild: © Franz Niebauer

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