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Neunburg-Dirtpark Am Montag erfolgte der symbolische Spatenstich für den Dirt-Bike-Park in Neunburg v.W.

Spatenstich für Dirt-Bike-Park

2 Minuten Lesezeit (368 Worte)
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Neunburg v.W. Der Name passt zum Gelände gegenüber dem Neunburger Stadtpark. Die Teilnehmer am symbolischen Spatenstich für den Dirt-Bike-Park zwischen Rötzerbach und Schwarzach hätten besser Gummistiefel angezogen. Der lehmige Boden ist aber genau der Untergrund, den sich die Akrobaten auf zwei Rädern wünschen.


Der Bau der größten Anlage dieser Art in der Oberpfalz ist bereits in vollem Gange. „Im Oktober soll sie fertig sein", kündigte Bürgermeister Martin Birner am Montag an. Gemeinsam mit Landrat Thomas Ebeling, den Vertretern der beteiligten Firmen und den Jugendlichen vollzog er auf dem 7000 Quadratmeter großen Gelände den Spatenstich.
85 000 Euro hat die Stadt in den Haushalt eingestellt. „So viel werden wir aber nicht brauchen", ist der Bürgermeister überzeugt. 

Denn die EU fördert das Projekt aus dem Leader-Programm mit 27 000 Euro, wie LAG-Managerin Stephanie Wischert am Montag vor Ort bestätigte. Dazu komme eine „enorme Eigenleistung der Jugendlichen", betont Martin Birner. Er ist froh, dass die Stadt die Erdarbeiten an die einheimische Firma Lober vergeben konnte, denn: „Sie kann die Arbeitseinsätze kurzfristig mit den Jugendlichen abstimmen".


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Der Park nimmt bereits Formen an. Zahlreiche Erdhügel sind schon aufgeschüttet. „Jetzt geht es noch um die Bearbeitung der Übergänge", sagt Marco Vetter, der mit seinem Rad schon seit 15 Jahren auf diversen Geschicklichkeitsparcours unterwegs ist. Der "Ritt" durch den Park soll schließlich rhythmisch und harmonisch verlaufen und alle Schwierigkeitsgrade enthalten. Auch leichte Teilstücke für Kinder werden entstehen, verspricht der 28-jährige Biker. Passagen, die bereits Kleinkinder auf dem Laufrad bewältigen können.

Bürgermeister Martin Birner weist auf den attraktiven Standort unweit des Stadtparks in der Verlängerung des Radwegs zum Schulzentrum hin. Die Stadt hat das Gelände gepachtet und über das Landratsamt eine Förderung aus dem Leader-Programm beantragt. Über 2000 Kubikmeter Erde müssen zur Modellierung des Bike-Parks in vier Schwierigkeitsgrade bewegt werden. Der einfache Pumptrack enthält Hügel und Wellen, die auch Anfänger und Kinder meistern können. Zur Bewältigung des Dirt-Jumps sollte der Biker schon etwas Erfahrung mitbringen. Die steilen Rampen der Bereiche drei und vier sind für ambitionierte Fahrrad-Akrobaten gedacht. 

Der Park soll allen Alters- und Leistungsgruppen ein Trainingsgelände bieten, vom Kleinkind mit dem Laufrad bis zum professionellen Biker. Bestimmte Vorschriften gibt es auf dem Gelände nicht. „Da muss jeder auf den anderen Rücksicht nehmen", erklärt Marco Vetter.

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