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Infrastruktur und Natur beim Abgeordnetenbesuch

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Regenstauf. Bürgermeister Siegfried Böhringer empfing MdL Ruth Müller im Rathaus. Zusammen mit den Stellvertretern und den Fraktionsvorsitzenden wurde über Kommunalpolitik gesprochen. Dabei kamen die vielen Bauvorhaben im Wohnungsbau besonders zur Sprache. Aber auch die Verkehrsinfrastruktur wurde angesprochen. Insbesondere der Radwegebau. 

Regenstauf hat schon viel getan, möchte aber noch mehr tun. Wie in den meisten Kommunen scheitert dies am Grundstücksankauf. Eigentümer verkaufen nicht, weil sie anschließend 50% Steuern abführen müssen. Das lohnt sich nicht. Deshalb wurde der Abgeordneten mit auf dem Weg gegeben, ob man das Steuerrecht dahingehend nicht ändern kann. Grundstücke, die für die Allgemeinheit (Fahrradwege, KITAS und ähnliches) benötigt werden, sollten nur eine geringere Steuer hervorrufen. Dann ginge vieles schneller.


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Im Anschluss daran konnte die landwirtschaftspolitische Sprecherin der Bayern SPD-Landtagsfraktion und Sprecherin für Tierschutz sich von der Arbeit der Umwelt- und Vogelauffangschutzstation und überzeugen. Mit dabei war die Bürgermeisterkandidatin der SPD Susanne Nichtewitz. Der Leiter der Station Christoph Bauer stellte die Arbeit vor. Nicht nur Vögel werden hier betreut, sondern das ganze Umweltspektrum. 

Ein großer Teil macht auch die Arbeit mit Schülern und Jugendlichen aus. Ihnen die Zusammenhänge der Natur nahe zu bringen, ist eine wichtige Aufgabe. Nach der Vorstellung wurde noch die „Krankenstation für Vögel besucht. Bis zu 800 Vögel, insbesondere auch Greifvögel werden hier gesund gepflegt und, soweit möglich wieder ausgewildert.


Nach einer Fahrt durch das Regental ging es nach Hirschling. Die Ursprünglichkeit des Regentals von Ramspau bis Mariental wurde auf dem rechten Ufer wurde teilweise erhalten, bzw. seit 30 Jahren immer weiter ausgebaut. Wenn es Land am Regen zu kaufen gibt, kauft es der Markt, um es zu schützen. Immerhin ist dieser Teil des Regens FFH-Gebiet. Diese Schönheit der Natur zieht viele Menschen an.


In Hirschling wurde die Imkerei Fohringer besucht. Albert Fohringer, seit Jahrzehnten Imker, konnte der Bienenexpertin Müller, noch viele Details mit auf dem Weg geben. Insbesondere auch mit den Problemen der Bekämpfung der Varroamilbe.


In Hirschling konnte auch die gelungene einfache Dorferneuerung bewundert werden. Ein gelungenes Beispiel dafür, dass auch in kleinen Ortschaften es sich lohnt etwas zu machen. Leben und Natur sind dort im Einklang.

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