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Hllohe-Ziegen1 Helmut Haider (links) und Stephan Karl (rechts) übernahmen eine Tierpatenschaft in Höllohe und tauften die Ziegen auf die Namen „Funkerl und Schmarrnkerl“. (c) by Rudolf Hirsch

Ziegenprojekt mit Patenschaft im Wild- und Freizeitpark Höllohe

2 Minuten Lesezeit (300 Worte)
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Teublitz. Mit einem Salatblatt lockt Helmut Haider sein „Patenkind" an den Zaun und tauft die italienische Girgentanaziege auf seinen Künstlernamen „Funkerl". Sein Musikerkollege Stephan Karl sucht sich eine „schraubenhörnige Langhaarziege" aus, die nun „Schmarrnkerl" heißt. Mit der Übernahme der Tierpatenschaft will das bekannte Komiker-Duo aus dem Städtedreieck Werbung für das Ziegenprojekt im Wild- und Freizeitpark „Höllohe" machen.

Der Münchner Tierarzt Dr. Henning Wiesner ist Vorstand der „Akademie für Zoo- und Wildtierschutz" und leitet das pädagogische Projekt in der „Höllohe". Er hat 30 Ziegen von 13 verschiedenen Rassen in einem 3500 Quadratmeter großen Gehege angesiedelt. „Sie leben recht friedlich zusammen", beobachtet der Höllohe-Beauftragte des Landkreises, Stefan Jahreiß. Er wird demnächst Schautafeln mit der Erläuterung des Konzepts anbringen. Die Besucher erfahren, wie sich aus der Ur-Ziege verschiedene Stämme entwickelt haben. Mit dem Ziegenprojekt leiste der Wildpark einen Beitrag zum Erhalt der Artenvielfalt, betont Landrat Thomas Ebeling. Und stellvertretender Bürgermeister Robert Wutz (Teublitz) verspricht sich davon „eine weitere Werbung für den landkreisweit bekannten Wild-und Freizeitpark".


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Stephan Karl (Burglengenfeld) ist schon als Kind gerne hier gewesen. Jetzt hat der Musiker zum Song von Howard Carpendale einen neuen Text geschrieben: „Höllou again, ich möchte gern in d`Höllohe gehn". Die Idee für eine Tierpatenschaft sei aus einer Bierlaune heraus entstanden, erzählt Helmut Haider. Bei einem Frühschoppen des Fördervereins machte das Duo dem Vorsitzenden Rudi Hintermeier den Vorschlag, zwei Ziegen auf den Namen „Schmarrnkerl" und „Funkerl" zu taufen und damit Werbung für die Höllohe zu machen. 

Stephan Karl empfiehlt sein Beispiel zur Nachahmung. Kriterien für eine Patenschaft gebe es keine, erklärt Stefan Jahreiß. Jeder könne sich einbringen, wie er es für richtig halte. Stephan Karl und Helmut Haider übernahmen die Anschaffungskosten von 200 Euro pro Tier. Bei der Auswahl ihrer Paten achteten die beiden Komiker darauf, „dass die Ziegen in Aussehen und Charakter zu uns passen".  

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