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Ehemaligen Treffen der 2. Batterie des Panzerartilleriebataillons 115

Gedenkstein Fotos von Ludwig DirscherlEin Gedenkstein erinnert an die Pfalzgraf-Johann-Kaserne. Fotos von Ludwig Dirscherl

Winklarn/Muschenried. Über 50 ehemaligen Soldaten der 2. Batterie des Panzerartilleriebataillons 115 und zahlreiche Vereinsvertreter nahmen die Einladung zum Ehemaligentreffen an und besuchten Winklarn mit der über 30 Jahre eine Patenschaft bestand.

Altbürgermeister Hans Sailer, der Vorsitzende der Krieger- und Soldatenkameradschaft Muschenried-Haag Walter Paschen, Ehrenvorsitzender Josef Wutz und Ehrenschützenmeister Andreas Mösbauer waren die Einladenden zum ersten Treffen seit Auflösung der Patenschaft im Dezember 2006.

Walter Paschen begrüßte die Gäste und Vereinsvertreter im Gasthaus Röhrich in Haag. Unter ihnen vier ehemalige Batteriechefs, Günter Wyrwoll (1975-1978), Jörg Franke (1989-1991), Albert Köder (1991-1993) und Helmut Weidacher (1998-2002). Spieß Stephan Krippl und die ehemaligen Zugführer Karl-Heinz Süß, Ludwig Dirscherl, Hans Hammer und Martin Eichner, sowie die Ehrenkanoniere Hans Sailer und Andreas Mösbauer waren gekommen. Nach einer kurzen Vorstellungsrunde und dem Abendessen erinnerte Ludwig Dirscherl mit mehreren Fotos und Zeitungsberichten an die Patengeschichte. 47 Jahre dauerte die Bataillonsgeschichte des Feld- und später Panzerartilleriebataillons 115. Beim Standortball 1975 knüpfte der damalige Bürgermeister Hans Thammer die ersten Kontakte zu Bataillonskommandeur Anton Steer. Nach Zustimmung des Marktrates wurde die Patenschaft am 2. Mai 1975 zwischen Hauptmann Cords und Bürgermeister Hans Thammer mit einer Urkunde besiegelt. Kurze Zeit darauf übernahm Hauptmann Günter Wyrwoll das Kommando über die schießende Batterie. Er reiste mit seiner Frau bis aus Bonn zum Treffen an und erzählte viele Begebenheit aus den Geburtsstunden der gut gelebten Patenschaft.


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Gegenseitige Vergleichsschießen in Muschenried und auf der Standortschießanlage fanden mehrmals statt. Gelöbnisse, Chefwechsel, Bttr-Übungen, Ehrenwachen am Volkstrauertag und die gegenseitige Teilnahme am Heimatfest und am Tag der Offenen Tür in der Pfalzgraf-Johann-Kaserne waren nur ein Teil der zahlreichen Patenveranstaltungen.

Am zweiten Tag des Treffens hieß Bürgermeister Martin Birner die Gäste am ehemaligen Kasernentor ihrer alten Wirkungsstätte willkommen. Er stellte die familienfreundliche Stadt und ihre Wirtschaft vor. Am 23. Dezember 2008 hat die Firma Buchbinder das gesamte Arsenal erworben. Bei einem kleinen Rundgang durch das Gelände konnten sich die Teilnehmer ein Bild über das große Potential des ländlichen Wirtschaftsstandortes der Firma Buchbinder machen. Die Firma ist eine der größten Gebrauchtwagenhändler Europas. Im Betrieb in Neunburg sind Mitarbeitern in den verschiedensten Berufen und Gewerben tätig. Ein optimales Zeit- und Qualitätsmanagement ist beim Betriebsablauf unentbehrlich. Viele Arbeitsläufe sind aufeinander abgestimmt und bis ins Detail geregelt. Die Autos durchlaufen pro Tag mehrere Stationen vom Check-in, über die Werkstatt, Lackiererei und von der technischen und optischen Aufbereitung bis zur Endkontrolle. Auf dem Mobilitätspark befinden sich etwa 4500 bis 5500 PKW und LKW.

Nach dem Mittagessen im Berggasthof König wurde die Sternwart in Dieterskirchen besichtigt bevor es zum Kaffeetrinken nach Winklarn ging. Dort erwartet Bürgermeisterin Sonja Meier die Gäste und ließ sie ins „Goldene Buch" des Marktes eintragen. Nächstes Jahr könnten wir 45 Jahre Patenschaft feiern, so die Bürgermeisterin. Die Blaskapelle Kunschier, hat viele Veranstaltungen der Bundeswehr musikalisch umrahmt. Zum Abschluss des Treffens übermittelte die Kapelle den Gästen mit einigen Stücken einen letzten Gruß. Mit Präsenten bedankte sich Walter Paschen bei den Personen die für eine aufschlussreiche Führung sorgten. „Es wird wohl nicht das letzte Mal sein wo wir uns gesehen haben", so der SKV Vorsitzende.

Geschichte:

Mit der Auflösung des Panzerartilleriebataillons 115 im Dezember 2006 endete die Ära des Panzerartilleriebataillons 115 und ihrer Patenschaften zu umliegenden Gemeinden. Ziel des Treffens war es, Kontakt zu den ehemaligen Kameraden aufzunehmen und alte Erinnerungen auszutauschen.

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