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Großes Interesse beim Abfischen im Erlebnispark Wackersdorf

Wackersdorf-Abfischen Die Kinder durften im Schlamm wühlen und mit dem Kescher auf Beutefang gehen. Ganz im Sinne der EU-Förderrichtlinien. Foto von Rudolf Hirsch

Wackersdorf. „Ein Weiher ist wie eine Wundertüte, man weiß nie, was drin ist", sagt Hans Strasser, der Pächter des Fischweihers im Natur- und Freizeitpark „Wasser-Fisch-Natur" in Rauberweiherhaus. Auch beim Schaufischen, am Samstag, erlebten die Petrijünger ihre Überraschungen.

Hans Strasser hat den Weiher im Erlebnispark gemeinsam mit Michael Schmid, Sebastian Strasser, Michael Thomas und Slawa Korb gepachtet und kümmert sich das ganze Jahr über um den Besatz. Zu den EU-Förderrichtlinien gehört es, dass die Pächter und die Gemeinde Wackersdorf die Bevölkerung teilhaben lassen an der Entwicklung der Lebensgemeinschaft „Teich" und am jährlichen Abfischen.


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Bürgermeister Thomas Falter freute sich über das große Interesse vor allem der Familien mit Kindern. Sie durften nach Herzenslust im Schlamm wühlen und nach Muscheln suchen. Diese waren heuer besonders groß. Hans Strasser wertet dies als Zeichen für eine intakte Lebensgemeinschaft. Neben den Karpfen und Brachsen gingen den Helfern auch drei Hechte ins Netz. Mit Kormoran und Fischotter haben die Teichpächter keine Probleme. Deshalb konnten sie mit der Ausbeute auch zufrieden sein. Die Fische wurden zum Überwintern in den Nachbarweiher eingesetzt. Fisch-Brotzeiten gab es an diesem Vormittag nicht, dafür spendierte die Gemeinde Wiener-Semmeln. 

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