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Nittenau-Brgerversammlung-Asang Bürgermeister Karl Bley (links) stellte sich bei der Bürgerversammlung im Gasthaus Auburger den Fragen der Wirtshausbesucher. Foto von Rudolf Hirsch

Bürgerversammlung in Nittenau

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Nittenau. Die Ortschaft Asang liegt am östlichsten Rand von Nittenau unmittelbar an der Grenze zum Landkreis Cham. In dem Dorf lebt es sich ruhig, man trifft sich im Dorfwirtshaus zum Stammtisch. Dem digitalen Zeitalter hinkt die 272 Einwohner zählende Altgemeinde Bodenstein allerdings hinterher. Die Internetnutzer brauchen dort viel Geduld. „Die Breitbandversorgung lässt zu wünschen übrig", bekam Karl Bley bei der Bürgerversammlung am Mittwoch im Gasthaus Auburger zu hören. Der Bürgermeister erklärte die Gründe. Weil sich in Asang und Bodenstein die Investionen für private Anbieter nicht rechnen, müsse der Staat einspringen. „Wir haben uns für das Bundesprogramm beworben", ließ Karl Bley wissen. Der Bund, der Freistaat, der Landkreis und die Stadt würden den Ausbau in einer Kofinanzierung realisieren.

Der Bürgermeister erklärte die Gründe. Weil sich in Asang und Bodenstein die Investionen für private Anbieter nicht rechnen, müsse der Staat einspringen. „Wir haben uns für das Bundesprogramm beworben", ließ Karl Bley wissen. Der Bund, der Freistaat, der Landkreis und die Stadt würden den Ausbau in einer Kofinanzierung realisieren.

Ein weiteres Problem ist der Biber, der dafür sorge, „dass Wiesen und Felder überflutet werden". Bürgermeister Karl Bley will sich an den Landkreis wenden. Handlungsbedarf sieht er gemeinsam mit den Bürgern auch bei den Brückendurchlässen. Sie sollten regelmäßig freigeräumt und auf ihre Traglast hin überprüft werden.


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Der Bürgermeister wies auf die Größe des Stadtgebietes von knapp 100 Quadratkilometern hin, für das die Kommune die Daseinsvorsorge sicherstellen müsse. „Da bleibt wenig Spielraum für Investitionen", gibt das Stadtoberhaupt zu bedenken. Die Stadt versuche, möglichst oft staatliche Fördermittel abzuschöpfen. Das meiste Geld vergrabe die Kommune in der Erde, stellte der Bürgermeister beim Blick auf die Tiefbaumaßnahmen in Hof am Regen, Kaspeltshub, Fischbach, Brunn und Stefling fest. Allein die Abwasserentsorgung in Neuhaus koste 5,3 Millionen Euro. Der Anschluss von Fischbach an die zentrale Kläranlage weitere 2,5 Millionen Euro. Im Ortsteil Brunn investiert die Stadt 1,5 Millionen Euro in die Infrastruktur.

„Der Kauf des Gewerbegebiets Waltenried war umstritten", erinnerte der Bürgermeister. Er hält die Entscheidung für richtig, denn die Stadt könne jetzt 11000 Quadratmeter Fläche für ansiedlungswillige Firmen bereitstellen.
Als erfreulich bezeichnet Karl Bley die Erweiterung der Firmen Schöneck, Swisspoor und Evoguard.
Nach 25 Jahren Wartezeit sei die 2,8 Kilometer lange Nord-Ost-Umfahrung von Nittenau fertiggestellt worden. Beim Bau der Regenbrücke bestehe bis 12. Dezember die Möglichkeit für Einwendungen gegen die Pläne. Wenn kein Widerspruch erfolge, sei die Baugenehmigung erteilt. „Ich rechne mit dem Baubeginn für die Behelfsbrücke im März 2020", so der Bürgermeister.

Auch beim Hochwasserschutz gehe es voran. Hier erwartet Karl Bley in Kürze das Planfeststellungsverfahren. Geplant sei der Bau einer Mauer entlang der Angerinsel.
„Wir haben in den letzten Jahren erheblich in die Kinderbetreuung investiert", stellte der Bürgermeister fest. Die Stadt halte drei Kinderkrippen mit 60 Plätzen für unter Dreijährige sowie sieben Einrichtungen für Vorschulkinder mit 300 Plätzen und einen Hort vor. Hinzu kämen Angebote für die Mittags- und Ganztagesbetreuung.
Die Stadt beschäftigt aktuell 85 Mitarbeiter, darunter acht Beamte. Im Rathaus gab es in jüngster Zeit häufige Personalwechsel. Der Verwaltung fehle momentan ein Kämmerer. „Wir haben erste Einstellungsgespräche geführt", ließ der Bürgermeister wissen. Er geht allerdings davon aus, „dass wir die Stelle erst im nächsten Jahr besetzen können".

Kulturell und sportlich sieht Karl Bley die Stadt gut aufgesdtellt. Nittenau sei Schauplatz von Konzerten, Faschingsveranstaltungen und Gardetreffen. Den Weihnachtsmarkt 2019 werde die Stadt organisieren. „Asang" war für Bürgermeister Karl Bley die dritte von fünf Bürgerversammlungen. Die Veranstaltungen für Nittenau und Bergham sowie für Hof am Regen und Stefling hat er schon hinter sich. Die Bürgerversammlung für den Bereich Bleich, Kaspeltshub und Neuhaus findet 20. November um 19 Uhr im Gasthaus Fuchs in Neuhaus statt. Den Abschluss bildet die Veranstaltung am 21. November um 19 Uhr für den Ortsteil Fischbach im Gasthof zur Sonne in Brunn.

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