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Schädigung der Grundwerte durch Regierungschef: Kein exklusiv amerikanisches Problem

Internationale Medien zitieren heute übereinstimmend den amerikanischen Präsidenten Donald Trump dergestalt, dass er die Todesstrafe für den Attentäter von New York fordere. Der Offenbarungseid, den Trump hier bzgl. seiner Einstellung zu demokratischen Grundprinzipien wie Gewaltenteilung und dem Recht auf einen fairen Prozess liefert, ist ohne Zweifel furchtbar. Bevor sich deutsche Stimmen aber jetzt in moralischer Überlegenheit suhlen, sollte jedermann an Angela Merkels "Rede" vom Mai 2011 denken, in der sie sich nach der Exekution Osama bin Ladens durch eine US-Spezialeinheit vor laufenden Kameras hochoffiziell darüber freute, "dass es gelungen ist, ihn zu töten".

Auch hierzulande hat diese Regierende damit die Sitten verroht und damit dazu beigetragen, die Grundwerte ein Stück weit auszuhöhlen. In Wahlkämpfen seitdem wurde diese unverzeihliche Entgleisung jedenfalls niemals so thematisiert, dass es einer breiten Öffentlichkeit aufgefallen wäre. Hier müssen sich zumindestens Parteien wie SPD, Grüne, Linke und FDP fragen lassen, warum dies nie geschah.

 

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